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Waren es die vielen Wortmeldungen, die auffälligen Stimmenthaltungen in eigenen Reihen oder nur der Antrag auf Vorverlegung der Bürgerfragestunde ?
In einem langen Monolog beschrieb der stellvertretende Bürgermeister sehr deutlich die Machtverhältnisse im Ankumer Rat. Die Bürger hätten bei der Kommunalwahl mit großer Mehrheit entschieden, wer die Entscheidungen treffen soll. "Und in Ankum soll die CDU das machen !"
Trotzdem habe sich die CDU in den vergangenen Monaten sehr um eine Zusammenarbeit mit der Opposition bemüht. So habe es bereits eine ganze Serie von interfraktionellen Sitzungen gegeben.
Der SPD ginge es bei dem Antrag, die Bürgerfragestunde vorzuziehen, damit die betroffenen Bürgern vor der Entscheidung über die Straßenbauprojekte nochmals Gelegenheit zur Mitsprache hätten, aber um etwas anderes. Die Opposition wolle die Verwaltung und den Bürgermeister nur "öffentlicher Prügel" aussetzen.
So also fallen Ratsentscheidungen, oder vielleicht besser CDU-Entscheidungen, in die Verantwortlichkeit des Wählerwillens zurück. Aus dem Zschauerraum kam dazu ein leiser Kommentar: "Entschuldigung Herr Sandbrink. Bei der nächsten Wahl wollen wir es besser machen."
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