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"Da ist man so naiv und glaubt an Demokratie" sagte uns eine Anliegerin stellvertretend in einem Telefonat nach dem öffentlichen Teil der Sitzung. Einen Sekt hätten sie als Anwohner der Kastanienallee nach dem frühzeitig abgebrochenen Besuch der Sitzung dann aber doch gemeinsam getrunken.
Denn auch wenn sie mit ihren Anliegen auf gänzlich verlorenem Posten geblieben wären, so hätte sie doch eine Einsicht gewonnen. "Unsere Meinung war der Gemeinde Ankum von Beginn an unwichtig !"
Schon vor einigen Tagen hatten die Anlieger der Kastanienallee ihr Unverständnis über die Terminplanung und auch über die Buavorhaben bei der Gemeinde kund getan (Wir berichteten - Hier klicken). Gehör oder ein Entgegenkommen fanden sie nicht. Als dann der Rat der Gemeinde über ihre Vorbehalte hinweg entschied, standen sie nur noch auf und gingen heim.
Wenige Ankumer Ratsmitglieder würden wohl widersprechen, wenn man angesichts des enorm knapp gestalteten Terminplans in diesem Verfahren eine unzureichende Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung vermutet.
Auf Bitten des Bürgermeisters bemühte sich der beauftragte Planer in der Sitzung sogleich auch um eine allgemeinverständliche Begründung der bestehenden Terminenge.
Seitens der SPD blieb die Frage in den Raum gestellt, ob man den Rat und den Anliegern die Vorhaben nicht auch früher hätte vorstellen können. Da lenkte der stellvertretende Bürgermeister Sandbrink spät ein, dass die Gemeinde mit der Bewilligung der Fördermittel nicht gerechnet hätte und deswegen in Verzug kam. Gleichwohl hätte auch Opposition frühzeitige Nachfragen stellen können. Dieter Hütten (SPD) sah hier eher eine Bringepflicht der Gemeinde.
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