Christian Pohlmann (FDP) hatte sich auf die Besprechung des Ankumer Haushaltes vorbereitet und eine Stellungnahme verfasst. Allerdings verlas er diese dann in einem Tempo, die sogar den erfahrenen Ratsherrn Gerhard Triphaus (CDU) überforderte.
Pohlmann drosselte entgegenkommend und teilte nun allgemein verständlich mit, dass er die von der Gemeinde angegebenen Kosten "Brückensanierung" als für zu niedrig veranschlagt erachtete. Es sei vernünftig und notwendig, absehbare Mehrkosten bereits von vornherein einzurechnen.
Heinz Sandbrink gab als stellvertretender Bürgermeister weiter, dass der Rahmen der derzeit veranschlagten Kosten keinesfalls überschritten werden würde. Falls Mehrkosten an einer Stelle (Brücke) entstehen, müsse man an anderen Stellen eben nach anderen Möglichkeiten suchen. So könne man beispielweise an selten genutzen Brücken die zulässige Nutzlast beschränken und die Sanierung herausschieben. Ein "Trick" der durchaus üblich und legal ist.
So gesehen verliert sich Pohlmanns Turborede geradeaus ins Leere. Oder weiß die FDP schon jetzt von einer Brücke, bei der diese legale Trickserei nicht klappen wird ? Wir bleiben gespannt.
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