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Ankum: Ausstellung eines Fundstückes aus karolingischer Zeit |
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Mittwoch, 3. September 2008 |
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Der Tag des offenen Denkmales am 14. September 2008 liegt in diesem Jahr auf Archäologie und Bauforschung geschichtsträchtiger Gebäude. In einer Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz heißt es dazu: „Archäologie wie Bauforschung tragen mit ihrer Arbeit wesentlich zum Verständnis der historischen Identität bei und liefern durch ihre Arbeit unter anderem wichtige Erkenntnisse für die örtliche Geschichte.“
Genau diese Erkenntnisse erhofft sich auch die katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Ankum: Im Zuge der Sanierung der Kirchenburg soll bereits 2009 die Kreisarchäologie von Stadt und Landkreis Osnabrück Forschungsgrabungen unternehmen, um die ungewöhnliche Größe und Lage der weiträumigen Umfassung der Ankumer Kirche zu erklären und eine Altersbestimmung vorzunehmen.
Bislang stützen die Fachleute die aktuelle Datierung der Kirchenburg auf eine einzige Scherbe, die im November 1994 bei Bauarbeiten am Böschungsrand nördlich des Kirchturms gefunden wurde. Passend zum diesjährigen Motto des Denkmaltages wird im Kirchenraum des Artländer Domes nun diese Scherbe ausgestellt, wie der Landtagsabgeordnete Reinhold Coenen mitteilte. In Zusammenarbeit mir dem Leiter der Kreisarchäologe, Bodo Zehm, ist neben dem Scherbenfund auch ein vollständig erhaltenes karolingisches Standbodengefäß zu besichtigen. Die Leihgabe des Paderborner „Museums in der Kaiserpfalz“ soll veranschaulichen, zu welcher Art von Gefäß das nur zirka drei mal fünf Zentimeter großen Ankumer Fundstück gehörte.
Die Besichtigung dieser archäologischen Funde im Artländer Dom am „Tag des offenen Denkmals“ beginnt nach der Heiligen Messe um 10.30 Uhr, in der Pfarrer Bernd Heuermann auch über die Geschichte der Kirchenburg predigen wird. Die Besichtigung ist bis 18 Uhr möglich.
Quelle: Pressemitteilung MdL Reinhold Coenen (http://cdu-europa.de/coenen)
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