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Ossensamstag mit deutlich weniger Alkohol PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 5. März 2008

Lobende Bilanz des Gesundheitsdienstes

Osnabrück. Am Ossensamstag im Februar 2008 war offenbar deutlich weniger Alkohol im Spiel als in den Vorjahren. Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück lobte den Ablauf in einer Stellungnahme an Landrat Manfred Hugo und Oberbürgermeister Boris Pistorius.

„Wir begrüßen besonders die gute kooperative Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen im Vorfeld, die ausgewogene Berichterstattung über die vielen Maßnahmen der Prävention und die Weitergabe von Informationen durch die Neue Osnabrücker Zeitung,“ so die Mitglieder des Arbeitskreises Sucht der Psychiatrischen Arbeitsgemeinschaft in der Region (PAR). Die unterschiedlichen Ansätze und die gute Abstimmung der getroffenen Maßnahmen, sowie der hohe Personaleinsatz aller beteiligten Institutionen habe zu dem positiven Ergebnis geführt, dass deutlich weniger Aggressivität, weniger alkoholbedingte Straftaten und deutlich weniger exzessiver Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen waren.

Um die positive Tendenz nachhaltig zu stärken, werde empfohlen, auch für kommende Veranstaltungen wie den 1. Mai, die Maiwoche oder Zeugnisvergabetage den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. „Wir halten es außerdem für notwendig, die suchtpräventiven Angebote in Stadt und Landkreis Osnabrück zu verstärken und zu erweitern,“ so die Fachleute.

Die Psychiatrische Arbeitsgemeinschaft in der Region PAR, die sich aus Trägern oder Anbietern psychiatrischer Hilfen zusammensetzt, befasste sich auf ihrer letzten Mitgliederversammlung außer mit der Nachlese zum Ossensamstag auch mit den Themen Ambulante Psychiatrische Pflege und Anti-Stigma Kampagne. Die Mitgliederversammlung tagt dreimal jährlich und wird erneut am 25. Juni zusammenkommen. Ansprechpartner sind der Geschäftsführer Werner Wahnsiedler vom Gesundheitsdienst, Telefon 0541/501-8230 und der Sprecher Hinrich Haake, Diakonisches Werk Osnabrück, Telefon 0541/ 940-49454.
Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück vom 05.03.08

 
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