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Optionskarte zahlt sich aus PDF Drucken E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008

Positive Jahresbilanz der MaßArbeit

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Zufrieden mit der Optionskarte sind (von links) MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage und Landrat Manfred Hugo.
Osnabrück. Eine positive Bilanz des vergangenen Jahres hat jetzt die MaßArbeit gezogen. „Die Umsetzung von Hartz IV im Landkreis Osnabrück hat sich bis Ende 2007 und damit zur Halbzeit der zunächst bis Ende 2010 befristeten Optionszeit sehr positiv entwickelt“, so MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage. „Es zahlt sich aus, dass wir die Optionskarte gezogen haben“, freut sich Landrat Manfred Hugo. Nur das Zusammenspiel aller Kräfte auf kommunaler Ebene mache es möglich, die Zahl der Hartz-IV-Empfänger effektiv und nachhaltig zu senken, so Hugo: „Zentralismus ist in dieser Frage kontraproduktiv.“
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger im Landkreis Osnabrück um 24,5 Prozent zurückgegangen: Von 6687 Arbeitslosen im Januar auf 5046 im Dezember. Die Anzahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen sank im selben Zeitraum um 50,9 Prozent. Im Dezember lag die die Quote bei 0,8 Prozent – so wenig wie nirgendwo sonst in Niedersachsen.

Durch die gute Arbeitsmarktlage und das Kooperationsnetzwerk der MaßArbeit sowie das Engagement der Mitarbeiter konnten über 10000 Integrationen realisiert werden, 4874 davon in den ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kamen 4466 Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen. „Jemand, der längere Zeit nicht mehr in seinem erlernten Beruf tätig ist, verliert schnell den Anschluss. Durch gezielte Förderungen werden Kenntnisse aufgefrischt und an die aktuellen Bedürfnisse der Betriebe angepasst“, so Averhage.
Ein besonderes Augenmerk legte die MaßArbeit 2007 auf die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt. Genau wie bei den Erwachsenen spielen auch dabei die kommunalen Netzwerke eine entscheidende Rolle. Im Zusammenspiel mit den unter dem Dach der MaßArbeit zusammengeführten Bereichen der kommunalen Arbeitsvermittlung, der Jugendberufshilfe und der Bildungskoordination des Landkreises Osnabrück fanden 536 Jugendliche und junge Erwachsene eine Ausbildungsstelle, 387 davon in Betrieben. Weitere 839 Jugendliche wurden in Arbeit vermittelt. „Nur mit gezielten Qualifizierungen, Praktika in den Betrieben und Berufsorientierungsangeboten an Schulen können wir gemeinsam mit unseren Partnern den jungen Leuten gezielt und erfolgreich helfen“, so Averhage.

Ein anhaltendes Problem ist laut Averhage die nach wie vor zu hohe Zahl Geringqualifizierter bei gleichzeitigem Mangel an geeigneten Arbeitsplätzen. „Die Zahl der Arbeitsplätze können wir nicht beeinflussen, die passgenaue Qualifizierung schon“, kündigt der Vorstand weitere Anstrengungen an, gemeinsam mit den Partnern für passgenaue Qualifizierungen zu sorgen. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe sei es nicht immer einfach, geeignete Bewerber für freie Ausbildung- oder Arbeitsplätze zu finden, weiß Averhage. Unterstützung bei der passgenauen und maßgeschneiderten Besetzung offener Stellen biete der kostenlose ArbeitgeberService der MaßArbeit.
„Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass es auf der Grundlage einer hoffentlich positiven wirtschaftlichen Gesamtsituation gelingt, die Anzahl der Hartz-IV-Empfänger im Landkreis Osnabrück weiter zu reduzieren und für die Betroffenen ein Leben jenseits des Bezugs von Lohnersatzleistungen zu ermöglichen“, umreißt Averhage das Ziel für 2008.

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück vom 01.02.08

 
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