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Ratsherren reagieren mit Unverständnis - Anwohner fanden kein Gehör
Ankum. Am 14. Mai soll der Ankumer Gemeinderat über drei Straßenerneuerungen im Ankumer Dorf entscheiden, doch erst am gestrigen Abend erfuhren viele Ratsmitglieder erstmals Einzelheiten. Die Anlieger sollen frühestens am 13. Mai ausführlich informiert werden.
 Anlieger Kastanieallee: Eine Grunderneuerung ist nicht erforderlich Angestrebt werden seitens der Gemeinde Ankum Erneuerungsmaßnahmem der Straßen Kastanienallee, Quittstraße und Am Vogelberg. Laut Anlieger-Anschreiben können hierfür bei einer sehr raschen Umsetzung EU-Fördermittel in Anspruch genommen werden. Die Maßnahmen müssten aber bis spätestens zum 30. September vollständig abgeschlossen und auch abgerechnet sein.
"Wir erhielten am 03. Mai nur dieses kurzgefasstes Schreiben von der Gemeinde", berichteten uns gestern abend mehrere Anlieger der Ankumer Kastanienallee. Nicht verstehend, warum im gepflasterten Bereich dieser Strasse (am Friedhof) nun eine Grunderneuerung notwendig sein sollte, begaben sich zwei Anwohnerinner am folgenden Tag sogleich ins Ankumer Rathaus.
Dort aber sei ihnen begegnet worden, dass die Pläne momentan nicht greifbar seien und dass sich Bürgermeister Borgmann und Verwaltungschef Wübben unabkömmlich in einer Besprechung befänden. "Wir wurden einfach wie Schulmädchen stehen gelassen", sagte eine Beteiligte und wünschte sich, dass wir diesen Eindruck ebenso wiedergeben.
 Am Vogelberg: Schlaglöcher im Asphalt - Besser noch abwarten ? "Welchen Sinn macht es, wenn wir am 13. Mai informiert werden, und schon am nächsten Tag der Gemeinderat entscheidet ?", fragten die betroffenen Anlieger noch. Wie sollen wir uns dann noch konstruktiv einbringen ? Unsere vielleicht auch besseren Anregungen können dann doch gar nicht mehr in die Planungsverfahren einfliessen.
Ähnlich sahen es einige Ratsmitglieder, mit denen wir am gestrigen Abend nach einer interfraktionellen Sitzung im Ankumer Rathaus telefonierten. Der in dieser Sache anberaumte Terminplan liesse weder eine sachliche Beteiligung des Rates noch der Bürger zu. Einem überparteilichen Vorschlag zur Verschiebung der Entscheidung um wenige Tage, sei seitens des Bürgermeisters aber nicht zugestimmt worden.
Unverständnis besteht aber nicht nur hinsichtlich des Terminsdrucks. Es ist für manche Beteiligte auch nicht einsehbar, warum im Bereich "Am Vogelberg", hier bestehen Schlaglöcher im Asphalt, derzeit besondere Anstrengnungen unternommen werden sollen.
Denn längst sind durchdachte Planungsvorlagen zur historisch begründeten Wiedergestaltung der Ankumer Kirchburg auf dem Weg und in diese Planungen könne man diese Straßenlage womöglich einbinden.
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