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Kaum waren die Wahllokalwe geschlossen PDF Drucken E-Mail
Montag, 28. Januar 2008

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Daniel Schweer von der Juso-AG Bersenbrück-Neuenkirchen gartuliert Claus_Peter Poppe
Kaum waren die Wahllokale geschlossen, da trafen sich zahlreiche Parteifreunde und Bekannte mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Claus Peter Poppe in seinem Quakenbrücker Parteibüro an der Langen Straße. Nachdem sich die Enttäuschung nach den ersten Hochrechnungen etwas gelegt hatte, hellten sich die Minen der Anwesenden angesichts Poppe`s persönlichen Ergebnisses doch zusehends auf.

Entgegen dem Landestrend hat der Quakenbrücker Abgeordnete es nämlich geschafft, sowohl bei den Erst- als auch den Zweitstimmen um mehrere Prozentpunkte zuzulegen. Besonders erfreut zeigte sich Poppe über das Ergebnis in seiner Heimatstadt Quakenbrück, wo er rund 10 Prozent hinzugewann und fast die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhielt. In der Samtgemeinde Artland insgesamt erhielt er ebenfalls die meisten Stimmen aller Kandidaten.

Im Laufe des Abends erhielt der alte und neue Landtagsabgeordnete denn auch viele Glückwünsche zu seinem persönlichen guten Ergebnis. Zu den Gratulanten zählten unter anderem der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Osnabrück-Land, Werner Lager, der Kreistagsabgeordnete Lothar Volkmann sowie Kreisvorstandsmitglied Daniel Schweer und der Quakenbrücker Ortsvereinsvorsitzende Rainer Mock. Einig waren sich die Gäste, dass Claus Peter Poppe für seine gute Arbeit, die er in den vergangenen 5 Jahren nicht nur im Landtag sondern auch in seinem Wahlkreis geleistet hat, von den Wählern belohnt worden ist. In der abgelaufenen Legislaturperiode hat sich Poppe nicht nur in der Bildungspolitik einen ausgezeichneten Ruf erworben.  Sowohl seinen Wählern, sondern auch den vielen Wahlhelfern, die ihn während des Wahlkampfes unterstützt haben, sprach  Poppe denn auch seinen besonderen Dank aus.

Über das Abschneiden der SPD im Land waren die Anwesenden natürlich enttäuscht. Mit Verlusten hatte man nicht gerechnet. Dieses Ergebnis gilt es klar zu analysieren. Gelitten hat sicher besonders die SPD untere der erschreckend geringen Wahlbeteiligung. Davon hat jedoch wohl die „Linke“ profitiert. Dass diese Partei so klar in den Landtag einzieht, damit hat man nicht gerechnet.

Autor: Hubert Meyer

 
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