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Junge Aufforstungen sollen geschützt werden PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. April 2008

Osnabrück. Spätfolgen von Kyrill: Der Jagdbeirat, in dem die Land- und Forstwirtschaft, die Jagdgenossenschaften, der Naturschutz und die Jägerschaft vertreten sind, empfiehlt der Jagdbehörde beim Landkreis Osnabrück eine moderate Anhebung der Abschussquoten für Rehwild.

Pressefoto Landkreis Osnabrück
Sie sind sich einig, dass nach dem Sturm Kyrill die jungen Triebe geschützt werden müssen (von links): Johannes Meyer zum Alten Borgloh (Vorsitzender des Kreisforstverbandes Osnabrück), Ludwig Hackelberg (Forstamtsleiter Landwirtschaftskammer Osnabrück), Kreisjägermeister Helmut Spieker und Kreisrat Dr. Winfried Wilkens
Nach ausführlicher Beratung kam das Gremium in seiner jüngsten Sitzung zu dieser Entscheidung, die Landrat Manfred Hugo angeregt hatte. Der Beschluss wurde zum Schutze junger Anpflanzungen gefasst. Nach dem Orkan Kyrill im vergangenen Jahr wurden und werden verstärkt Neuanpflanzungen vorgenommen. Der Kreisforstverband beklagt jedoch erhebliche Verbissschäden durch Schalenwild, insbesondere Rehe, an den jungen Pflanzen.

Vor diesem Hintergrund sprachen sich sowohl der Vorsitzende des Kreisforstverbandes, Johannes Meyer zum Alten Borgloh, als auch Kreisjägermeister Helmut Spieker für eine leichte Anhebung der Abschüsse aus. Mit ihrer gemeinsamen Linie unterstrichen sie das gute Verhältnis der beiden Verbände zueinander.

Für die Kreisverwaltung hat diese Entscheidung noch einen weiteren positiven Aspekt, wie Kreisrat Dr. Winfried Wilkens erklärt. Seit Jahren sei man bemüht, durch verschiedene Maßnahmen die Zahl der Wildunfälle auf den Straßen im Landkreis zu senken. Durch eine höhere Abschussquote bei Rehwild erwarte er einen weiteren Rückgang der Unfälle mit Wildbeteiligung.

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück vom 10.04.08

 
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