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Integrationstag 2008 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 22. Februar 2008

Landkreis Osnabrück begrüßt Neubürger

Osnabrück. Brasilien, Sri Lanka und Polen waren nur einige der Ländernamen, die beim diesjährigen Integrationstag fielen. Aus diesen und vielen anderen Staaten kommen die neuen Bürger, die der Landkreis Osnabrück zur Integrationsfeier eingeladen hatte. Die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand.

Foto: Landkreis Osnabrück
Zusammen mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (2. v. links) und dem CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen (3. v. links) begrüßte Landrat Manfred Hugo (links) die Neubürger des Landkreises Osnabrück.
195 Personen wurden im Jahr 2007 im Osnabrücker Land eingebürgert, stellvertretend dafür erhielten jetzt 20 Neubürger ihre Urkunde und gaben in Anwesenheit des Niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann ihr Bekenntnis zum Grundgesetz ab.
„Sie können gewiss sein, Sie sind herzlich willkommen!“, hatte der Innenminister die Neubürger begrüßt. „Mit der Einbürgerung wird signalisiert: Wir fühlen uns hier zuhause“, erklärte er weiter, rief aber auch dazu auf, den Integrationsprozess damit nicht als abgeschlossen zu betrachten. Vielmehr bedürfe es des kontinuierlichen Engagements von beiden Seiten.

Schünemann lobte außerdem den Einsatz des Landkreises, dessen Integrationslotsen-Modell „beispielhaft für das Land Niedersachsen“ sei. 
Im Vorfeld hatte Landrat Manfred Hugo bereits auf die Notwendigkeit der Unstützung von Integration durch den Landkreis hingewiesen. Neben den Integrationslotsen sei der Landkreis Osnabrück auch am Nationalen Integrationsplan beteiligt. Ein weiterer Handlungsschwerpunkt solle in Zukunft die interkulturelle Öffnung der Verwaltung sein.

Was damit genau gemeint sei, wurde offensichtlich, als Kreisrat Winfried Wilkens im Anschluss die Urkundenträger aufrief und sich vorab dafür entschuldigte, falls er den einen oder anderen Namen nicht richtig ausspräche. Diese in Zukunft besser zu bewältigen, sei nun eben auch ein Teil der Aufgabe, die Verwaltung interkulturell zu öffnen.

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück vom 22.02.08

 
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