|
Eine Woche lang begleiteten Regina Böll und Viviane Meyer vom Gymnasium Bersenbrück den CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen. In einer Selbstreportage berichten beide Schülerinnen über ihre Erfahrungen:
 Begleiteten den Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen (links) im Rahmen eines Landtagspraktikums – und trafen dabei auch auf Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (rechts): Viviane Meyer (2. von links) und Regina Böll „Unsere Praktikumswoche begann beim Landkreis Osnabrück, da noch vor den Landtagssitzungen diverse politische Themen bearbeitet und geklärt werden mussten. Nach einer kurzen Gesprächsrunde ging unsere Fahrt aber bereits weiter zur „Endstation“ Niedersächsischer Landtag Hannover, wo wir zum Zwecke der besseren Orientierung auch sofort eine kleine Führung durch das Landtagsgebäude erhielten.Als wir uns anschließend im Büro von Herrn Coenen einfanden, durften wir uns eine Erholungspause vor dem nächsten Termin gönnen. Währenddessen erledigte Herr Coenen zahlreiche noch ausstehende Aufgaben, die uns sehr an eine solide Büroarbeit erinnerten: Unterlagen bearbeiten, Telefonate führen, Vorbereitungen treffen. „Diese Angelegenheiten laufen zwischen den offiziellen Terminen“, erklärte er uns. Und davon gab es reichlich:
Zum nächsten Tagesordnungspunkt gehörte eine Fraktionssitzung unter der Leitung von David McAllister, an der wir ungehindert mit weiteren Praktikanten/innen teilnehmen durften.Bis auf wenige Ausnahmefälle waren wir bei allen Gesprächen mit Politikern, Ämtern oder Medien dabei. So auch bei der Planung eines Kreisverkehrs in Ankum, welche am folgenden Tag in der Zeitung veröffentlicht wurde.
Zu unserer Überraschung stand in dieser Woche auch der Besuch der Klasse 10 unseres Gymnasiums an, die zuvor in einem Wettbewerb einen Landtagsbesuch gewonnen hatten. Natürlich durften wir bei der Ehrung und der anschließenden Diskussionsrunde nicht fehlen, in der die Schüler auch mit der Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, offen über Politik reden konnten.Gemeinsam mit den Schülern und Lehrern schauten wir außerdem bei der ersten Plenarsitzung der Woche zu, die vor allem das Problem des Atommüllendlagers Asse zum Thema hatte. Dabei waren wir von der dort vorherrschenden Atmosphäre, geprägt von Durcheinander, Zwischenrufen, Schuldzuweisungen und einem ständigen Hin und Her, ziemlich erstaunt. Im Vergleich dazu kann in der Schule durchaus von Zucht und Ordnung die Rede sein. Allerdings gewöhnten wir uns sehr schnell an den Umgangston und würden ihn uns schon allein aufgrund seiner Einmaligkeit zumindest im Politikunterricht wünschen.
Auch wenn das Plenum in der Öffentlichkeit eine durchaus wichtige Rolle einnimmt, waren für uns die „Randtermine“ und die auf den Fluren geführten Gespräche weitaus spannender. Denn da lernten wir die meisten Abgeordneten und Minister einfach im Vorbeigehen kennen, die uns immer freundlich grüßten.
Interessant waren auch die so genannten „Parlamentarischen Abende“, die den Politikern der Konversation und der Entspannung dienten, uns jedoch die Möglichkeit gaben, uns direkt und persönlich mit ihnen zu unterhalten.Im Laufe der Woche ist uns klar geworden, wieso Herr Coenen Praktikanten/innen nur in einem begrenzten Ausmaß mitnimmt. Es erfordert nämlich eine sehr gute Organisation zwischen den Terminen seine Unterlagen zu erledigen, sich um zwei Personen zu kümmern und auch noch deren Fragen zu beantworten. Diese politische Woche hat uns auf jeden Fall um einige Erfahrungen bereichert. Wir haben viele Leute kennen gelernt, erlebt, wie politische Entscheidungen getroffen werden und welche Einflüsse und Möglichkeiten ein Politiker hat.“
Quelle: Pressemitteilung vom 20.08.08 (http://cdu-europa.de/coenen)
|