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Donnerstag, 17. April 2008

Förderprogramm zur vertieften Berufsorientierung

Osnabrück.  Was soll ich bloß beruflich machen? Jedes Jahr stellen sich Schüler diese Frage. Erfolgreiche Unterstützung bei der Beantwortung leistet das Förderprogramm „Vertiefte Berufsorientierung“: In 72 Projekten landkreisweit profitierten im vergangenen Jahr 1854 Schülerinnen und Schüler an Haupt- und Förderschulen von der gemeinsamen Initiative des Pro-Aktiv-Centers (PACE) der MaßArbeit, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Bildungskoordination des Landkreises Osnabrück.

Foto: MaßArbeit
Auf gute Ideen für das Förderprogramm zur vertieften Berufsorientierung setzen (von links) Bildungskoordinator Michael Fedler, Rainer Hinz (Arbeitsagentur), MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage, Christa Oiechotka (Arbeitsagentur) und MaßArbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger. Foto: MaßArbeit
Rund 135000 Euro Fördergelder ließen sich die Initiatoren das Programm kosten. „Das Geld ist gut angelegt“, sagt MaßArbeit-Vorstand Siegfried Averhage. So gut, dass das Angebot um mindestens ein Jahr verlängert wird. Jedes Projekt zur vertieften Berufsorientierung wird künftig bei zehn Prozent Eigenanteil mit maximal 3000 Euro gefördert. „Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage weiterhin groß sein wird“, so Rainer Hinz von der  Agentur für Arbeit Osnabrück.

Mit Unterstützung der vertieften Berufsorientierung soll an allgemein bildenden Schulen, auch in Kooperation mit Bildungsträgern, Kammern und sonstigen Einrichtungen vor allem Kreativität im Umgang mit der Vorbereitung der Schüler auf den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf freigesetzt werden. Die geförderten Projekte sollen zusätzlich zum normalen Unterricht der Vorabschluss- und Abschlussklassen an Haupt- und Förderschulen laufen. „Diese Schülerinnen und Schüler benötigen unsere besondere Unterstützung“, so Michael Fedler, Bildungskoordinator des Landkreises Osnabrück.

Gefördert werden sollen auch im zweiten Durchgang  Angebote rund um die Kompetenzfeststellung bei Schülern: Dazu gehören unter anderem Stärkenanalysen sowie Projekte zur Berufs- und Lebensplanung, erläutert MaßArbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger: „Je einfallsreicher die Ideen der Schulen sind, desto größer die Chance auf den Zuschuss.“

Weitere Auskünfte gibt es bei Susanne Steiniger, Telefon  0541/5014195, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .
Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück/MaßArbeit vom 17.04.08

 
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