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Finanzhilfe für die Selbsthilfe |
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Dienstag, 26. August 2008 |
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Osnabrück. Zukunftsweisende Unterschrift für Selbsthilfeförderung: Die finanzielle Unterstützung der Selbsthilfe stand im Fokus eines Treffens im Kreishaus. Vertreter der Landkreise Osnabrück, Grafschaft Bentheim, Emsland sowie aus Cloppenburg trafen sich und unterzeichneten mit Vertretern der niedersächsischen und lokalen Krankenkassen eine Vereinbarung zur Selbsthilfeförderung.
 Unter den Augen der Vertreterin und Vertreter der Krankenkassen und des Landkreises Osnabrück unterzeichneten (v.l.) Petra Otten, (VHS Cloppenburg), Dezernentin Henni Krabbe (Landkreis Emsland), Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing (Landkreis Osnabrück) und Kreisrat Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim) die Vereinbarung zur Selbsthilfeförderung. Darin wurde die seit Anfang des Jahres in Kraft getretene gesetzliche Neuerung zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen geregelt: Neben der individuellen Förderung durch die einzelnen Kassen wird seit dem 1. Januar dieses Jahres eine kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung gewährleistet.
Diese wurde nun in die Hände der unterzeichnenden kommunalen Vertragsparteien gelegt, die sich zur konstruktiven Zusammenarbeit als gemeinsame Förderregion vernetzt haben. Das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt des Landkreises Osnabrück wird diese Kooperation und den dazugehörigen Selbsthilfefonds koordinieren.
Für die Krankenkassen bedeutet die Unterzeichnung eine Vereinfachung der bisherigen Struktur. Zukünftig haben sie nur noch einen Ansprechpartner in der Förderregion. Gleichzeitig sichert und stärkt die Vereinbarung das ehrenamtliche Engagement im Bereich der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe auf lokaler Ebene – finanziell und gesellschaftlich. Dies sei „ein wichtiges Signal“, so der Erste Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, ergänzt doch seit Jahren die Selbsthilfearbeit professionelle Leistungen im Gesundheitssystem. Die über 400 Selbsthilfegruppen in Landkreis und Stadt Osnabrück bieten vielen Betroffenen und ihren Angehörigen neben fachlicher Betreuung einen Anlaufpunkt.
Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück am 26.08.08
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