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Die „Brücke“ führt junge Menschen ins Berufsleben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. Februar 2008

Landrat Hugo eröffnete Ausstellung der Berufsbildungsstätte  im Kreishaus

Osnabrück. Brückenbauer am Werk: Im Kreishaus am Schölerberg eröffnete Landrat Manfred Hugo eine neue Ausstellung, in der sich die Werkgemeinschaft Die Brücke Bramsche gGmbH vorstellt. Als Berufsbildungsstätte ermöglicht sie jungen Menschen den Brückenschlag  zwischen Schule und Ausbildung und führt sie auf den Weg ins Berufsleben.

Pressefoto Landkreis Osnabrück
Die vielseitige Ausstellung der„Brücke“ ist bis zum Freitag, 28. März, im Eingangsbereich des Kreishauses, Am Schölerberg 1 in Osnabrück zu sehen. V.l.: Manfred Hugo, Rainer Gosmann (Vorstand Brücke), Michael Wittenbrink , Dr. Susanne v. Garrel (Referat Kultur), Stefan Ottmann (Fachdienst Jugend) und Michael Kaufmann mit Jugendlichen aus der Werkstatt.
Großer Aufmacher ist eine gemeinsam von Teilnehmern und Auszubildenden aus Holz und Metall gebaute Brücke, über die Besucher in die Ausstellung gelangen. „Bei der Gründung der Berufsbildungsstätte im Jahre 1984 ist eine solche Brücke als Sinnbild und Logo der Einrichtung gewählt worden,“ erklärte Geschäftsführer Michael Kaufmann. Zuvor aber müssen sich die Besucher noch über „Stolper“ - Steine bewegen. Die Steine stellen die Probleme und Hindernisse der Jugendlichen dar, die ihre Teilhabe am Berufsleben behindern. Im zweiten Teil der Ausstellung präsentiert Die Brücke die Bereiche der Einrichtung: Der Weg führt von den Schulprojekten und der Jugendwerkstatt hin zu den außerbetrieblichen Ausbildungen in den Feldern Metall, Hauswirtschaft und Holz.

Das Angebot richtet sich vor allem an sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Schulpflicht oder ihre Berufsschulpflicht erfüllt haben und keinen Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz bekommen konnten. Sie sollen für die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt fit werden: Die Brücke vermittelt praktischen und theoretischen Grundfertigkeiten, es gibt Möglichkeiten, eine Ausbildung zu machen und es finden Lehrgänge statt für junge Leute, die schon einmal gearbeitet haben und dann arbeitslos wurden.

Von Anfang an arbeitet die Werkgemeinschaft erfolgreich mit den Arbeitsvermittlungen, dem Landkreis, mit der Maßarbeit kAöR, dem Land, dem Bund, der Europäischen Union und der Stadt Bramsche zusammen. Über die Jahre hinweg wurde auch ein Netzwerk mit den örtlichen Kooperationspartnern und Betrieben geschaffen. Die Werkgemeinschaft ist zu einer bekannten Institution im nördlichen Landkreis Osnabrück geworden und hat bereits vielen Menschen zu einem ordentlichen Start ins Berufsleben verholfen.

Kontakt: Werkgemeinschaft Die Brücke gGmbH, Bramscher Str. 13, 49565 Bramsche, Telefon 05461/ 9461-0, Internet: www.bruecke-bramsche.de, Bürozeiten: Montag bis Donnerstag, 7.50 Uhr bis

Quelle: Pressemitteilung Landkreis Osnabrück vom 20.02.08

 
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