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Jugendstiftung des Landkreises Osnabrück ermöglicht Projekt für Sprachförderkräfte der Evangelischen Fachschulen
Osnabrück. Sprachförderung von Anfang an: Das gehört in den Kindergärten im Landkreis Osnabrück schon seit mehr als einem Jahr zum festen Angebot. Auf die Hilfe speziell ausgebildeter Fachkräfte sind besonders viele Kinder angewiesen, die zu Hause eine andere Sprache hören und sprechen. Die Jugendstiftung des Landkreises Osnabrück ermöglichte deshalb jetzt ein Projekt der Evangelischen Fachschulen Osnabrück zur Fortbildung von Fachkräften im Elementarbereich mit einem Zuschuss von 2000 Euro.
 Investition in die Bildungszukunft: Die Koordinatorin der Sprachförderung im Landkreis, Karin Präger (stehend links) und die stellvertretende Schulleiterin Gertrud Meinzen (stehend rechts) freuen sich zusammen mit den Sprachförderkräften über den von Andreas Quebbemann überbrachten Scheck der Jugendstiftung. „Kleine Kinder müssen schnell und gut Deutsch lernen, damit sie Freunde finden und später in allen Schulfächern erfolgreich mitarbeiten können,“ sagt der Kuratoriumsvorsitzende der Jugendstiftung des Landkreises Osnabrück, Andreas Quebbemann. Die Sprachförderung im Elementarbereich müsse qualitativ weiter entwickelt und konzeptionell vereinheitlicht werden. „Ziel dieser Sprachförderung ist es, Defizite in der deutschen Sprache schon im vorschulischen Alter auszugleichen, insbesondere um eine verbesserte Integration der Kinder zu erreichen und ihnen die Schulbildung zu erleichtern,“ so Quebbemann. Die Fortbildungsveranstaltung wird nach Vorgabe des etablierten Sprachförderprogramms KON-LAB aus der Schweiz durchgeführt. Mit dem Geld der Jugendstiftung wurden Materialkoffer für die Sprachförderkräfte finanziert, die Voraussetzung für die Fortbildung und die Anwendung des KON-LAB Programms in der Praxis sind.
„Sprachförderung ist eine wichtige Investition in die Bildung und die Zukunft von Kindern mit Migrationshintergrund,“ sagte auch der Geschäftsführer der Jugendstiftung, Stefan Ottmann. Sie müsse daher oberste Priorität haben: „Diese Bewertung des Kuratoriums wird auch durch die hohe Fördersumme deutlich.“ Karin Präger von den Evangelischen Fachschulen, die die Fortbildung organisiert und begleitet hat, hob die positive Resonanz auf die Fortbildung hervor: „Es wird schon landkreisweit mit den neuen Koffern gearbeitet. Bei den Kindern stellen sich sehr schnell sichtbare Erfolge ein,“ so Präger. Einige Kindergärten wollen jetzt ihre eigenen Erzieher entsprechend fortbilden und ausstatten, um das Programm noch weiter ausbauen zu können.
Quelle: Presseinformation Landkreis Osnabrück vom 06.02.08
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