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Ausbau der Kinderbetreuung läuft auf Hochtouren |
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Mittwoch, 23. April 2008 |
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Samtgemeinde Bersenbrück bietet flexible Öffnungszeiten
Ab dem Kindergartenjahr 2008/2009 wird in allen Kindergärten der Samtgemeinde Bersenbrück eine fünfstündige Betreuung angeboten. Wenn Eltern zusätzlich die Sonderöffnungszeiten in Anspruch nehmen, erhöht sich die Betreuungszeit um eine weitere Stunde. Ein ganzheitliches Qualitätsmanagementsystem steigert dauerhaft seit 2004 die Bildungs- und Betreuungsqualität für die rund 900 Kinder in den Kindergärten der Samtgemeinde Bersenbrück.
 „Spielen, lernen, leben“ in den Kindergärten der Samtgemeinde Bersenbrück. Foto: Jutta Soestmeyer Jedes Kind hat von drei Jahren bis zum Schulbeginn einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Dieser Anspruch ist seit dem Jahr 2005 durch das Tagesbetreuungssausbaugesetz (TAG) gesetzlich festgelegt.
Zur Ermittlung des individuellen Bedarfs an Kinderbetreuung in der Samtgemeinde Bersenbrück wurden im Frühjahr 2007 alle Eltern der 0-5-jährigen Kinder angeschrieben. Nach Auswertung der Fragebogenaktion wird jetzt im Kindergarten St. Hedwig in Alhausen, im Kindergarten Zur Freude in Bersenbrück und Kindergarten St. Mariä-Himmelfahrt in Eggermühlen jeweils eine Gruppe von 8.00 bis 13.00 Uhr angeboten. Im Kindergarten St. Nikolaus und am Kattenboll im Ankum sowie in der Arche Noah in Bersenbrück werden zwei Gruppen mit fünfstündiger Betreuung angeboten.
Im Kindergarten Sonnenschein in Gehrde können die Eltern derzeit schon eine Betreuungszeit von 7.30 bis 12.30 Uhr in Anspruch nehmen. Neu eingerichtet wird hier ein Spätdienst bis 13.30 Uhr.
Im Kindergarten St. Christophorus in Kettenkamp wird eine Gruppe und im Kindergarten St. Katharina in Rieste werden drei Gruppen von 7.30 bis 12.30 Uhr angeboten.
Der Integrationskindergarten in Bersenbrück bietet schon seit Jahren erweiterte Öffnungszeiten an.
Qualitätsstandards auf hohem Niveau in allen zehn Kindergärten gewährleisten, dass sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes Kindes optimal entfalten können. In den Kindergärten werden so optimale Startbedingungen für den Übergang zur Grundschule und die weitere Bildungslaufbahn geschaffen.
Von welch immenser Bedeutung frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung vor der Schulzeit auch aus ökonomischer Sicht ist, zeigen neueste Forschungsergebnisse. Eine geradezu traumhafte Rendite von bis zu 50 Prozent erwirtschaftet langfristig jeder Euro, der in die frühe Förderung von Kindern investiert wird. Das hat der Nobelpreisträger für Ökonomie, James J. Heckman von der University of Chicago ausgerechnet.
Quelle:Pressemitteilung Samtgemeinde Bersenbrück vom 23.04.08
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